Projekte und Aktionen


Projekt “Mut tut gut”

Im November 2017 und im Januar 2018 haben die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1/2 sowie 3/4 am Schulprojekt “Mut tut gut” teilgenommen. Das Training fand in klassenübergreifenden Gruppen von 13 – 17 Kindern statt. Geleitet wurden die Gruppen von externen Trainern/Trainerinnen in Begleitung einer Lehrer/-in der GGS Overath.

Ziele des Projekts waren:

  • die Vermittlung von Werten, Normen und Regeln
  • die Stärkung des Selbstwertes
  • die Verbesserung der Wahrnehmung
  • das Erkennen und Interpretieren eigener Gefühle und die der anderen
  • die Entwicklung von Handlungskompetenten
  • die Bewertung von Handlungsalternativen (Hilfe holen, weglaufen, Stopp sagen)

Das abwechslungsreiche und spielerische Training hat den Kindern viel Spaß gemacht. Es hat dazu beigetragen, das Schul- und Lernklima sowie die soziale Integration zu fördern und zum emotionalen und sozialen Wissenserwerb beizutragen.

Es war ein großer Erfolg! Wir danken in diesem Zusammenhang auch unseren Sponsoren, der Kreissparkasse Köln, dem Lions-Club und der Bürgerstiftung Overath, ohne deren finanzielle Unterstützung das Projekt nicht möglich gewesen wäre!

Zeitungsartikel Mitteilungsblatt                    Zeitungsartikel Bergisches Handelsblatt


Spendenaktion 2016/2017 »Kinder gegen Kinderarbeit«

Wie schon im letzten Jahr haben wir nach St. Martin eine Spendensammlung vorbereitet: Diesmal beteiligte sich die ganze Schule an der Aktion der Kindernothilfe „Action Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“.

Worum ging es genau?

Zunächst haben sich einige Klassen – überwiegend Dritt- und Viertklässler – mithilfe der Materialien der Kindernothilfe über das Thema Kinderarbeit informiert. Dabei standen Kinder in Sambia im Mittelpunkt, die in Steinbrüchen und Tabakplantagen arbeiten. Hier liegt ein übler Teufelskreis vor: Die Kinder arbeiten, um u.a. Geld für den Schulbesuch zu verdienen, können aber in Erntezeiten häufig nicht zur Schule gehen. Mangelnde Schulbildung führt später zu geringeren Chancen auf dem Arbeitsmarkt und wieder müssen Kinder arbeiten gehen… Wir haben Natasha kennengelernt, die im Steinbruch arbeitet und Junior, der auf einer Tabakplantage hilft. Beides ist harte und ungesunde Arbeit für Kinder und verstößt gegen die weltweit akzeptierten Kinderrechte! Einige Religionsgruppen sind dann zu den Erst- und Zweitklässlern gegangen und haben präsentiert, was sie herausgefunden haben. So wussten alle worum es geht und warum wir Spenden sammeln!

Was haben wir gelernt?

Es hat uns sehr erschreckt, dass die Arbeiten, die viele Kinder in Sambia verrichten, so gefährlich ist. Im Steinbruch zu arbeiten ist viel zu schwer für Kinder. Und in der Tabakplantage nehmen die Kinder das giftige Nikotin auf den Pflanzenblättern über die Haut auf – auch das macht krank! Dagegen muss man doch etwas tun!  Raucher sollten sich übrigens fragen, ob ihr Tabak auch durch Kinder geerntet wurde!

Was haben wir gemacht?

Wir haben gearbeitet gegen Kinderarbeit. Im Advent haben wir das Plätzchenbacken in den Klassen genutzt und kleine Plätzchentüten gepackt, mit einer Spendenbitte versehen und verschenkt.

Was hat’ gebracht?

Wir haben mit unseren 210 Schülerinnen und Schülern in 9 Klassen insgesamt 1500.- Euro als Spende gesammelt. Darauf sind wir sehr stolz und wir freuen uns, dass dieses Geld helfen wird, den Teufelskreis der Kinderarbeit zu durchbrechen! – Und außerdem haben wir viel über dieses wichtige Thema Kinderarbeit gelernt – das gilt für die Schüler und die Lehrer!

Ergebnis der Spendenaktion
 
Urkunde Kindernothilfe


TuWaS! (Technik und Naturwissenschaften an Schulen)

Kinder, die Naturwissenschaften im Grundschulalter ohne jeden praktischen Bezug kennen lernen, verlieren meist langfristig das Interesse an Naturwissenschaften und Technik und werden sich später kaum für einen technisch geprägten Ausbildungsberuf oder ein ingenieurwissenschaftliches Studium entscheiden.

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Spendenprojekt der GGS Overath

Seit Jahren steigt die Zahl der Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Besonders schlimm ist es in Syrien. Im Religionsunterricht haben wir uns mit Fluchtgeschichten beschäftigt und beschlossen, selbst etwas zu tun. Besonders schwierig ist die Situation für die syrischen Kinder, die in das kleine und arme Nachbarland Libanon fliehen. Das Hilfswerk „Kindernothilfe“ setzt sich dafür ein, dass die syrischen Kinder im Libanon weiter zur Schule gehen können. Und die Kinder erhalten Hilfe, um ihre schlimmen Erlebnisse im Krieg zu verarbeiten. Die Religionsgruppen haben ihre Ergebnisse zusammengestellt, so dass wir Ende November wir im Foyer unserer Schule eine Ausstellung zum Thema „Flucht“ zeigen konnten. (mehr …)